In Ahlener Unternehmen – Tipps und gute Beispiele
Über das junge Familienglück, die ersten Zähne, die ersten Schritte sprechen junge Eltern auch im Betrieb gern. Die Sorge um die zu pflegenden Eltern, die eigenen Zweifel und Schuldgefühle sind dagegen für die meisten ein Gesprächstabu. Oft wissen weder die direkten Kolleginnen und Kollegen noch die Vorgesetzten um diese Belastungssituation. Schaffen Sie daher Kommunikationssituationen, in denen das Thema zur Sprache kommt.
Zeigen Sie in Ihrem Betrieb, dass Sie ansprechbar sind oder benennen Sie
Ansprechpersonen.
Die Pflegedirektorin Maria Weiling, St. Franziskus-Hospital Ahlen empfiehlt:
„Fragen Sie in den Mitarbeitergesprächen konkret nach: Und um wen müssen Sie sich kümmern? Für wen müssen Sie sorgen? Das ist eine sehr weite Frage, auf die ich immer eine konkrete Antwort bekomme. Womit wir dann beim Thema wären…“
Laden Sie einen Pflegeberater in Ihr Unternehmen ein, und informieren Sie sich ganz allgemein über sein Leistungsspektrum.
Pflegeberatung in Ahlen
- Unterstützung und Beratung bei allen Fragen rund um die Pflege beim Pflege
- Info-Veranstaltungen für Unternehmen, Vereine und Gruppen
KAA in Ahlen - Pflege- und Wohnberatung
Martin Kamps, Telefon 02382 4090
Verabreden Sie eine Inhouse-Veranstaltung zum Thema mit einer Pflegekasse und einem örtlichen Bildungsträger (z.B. VHS oder Familienbildungsstätte). Beschäftigte, die eine Angehörige oder einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, können an einem Pflegekurs ihrer Pflegekasse teilnehmen. Diese Kurse bieten praktische Anleitung und Informationen, aber auch Beratung und Unterstützung zu vielen verschiedenen Themen. Außerdem bieten diese Kurse pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Bieten Sie ein Sensibilisierungstraining für Ihre Führungskräfte an. Es rechnet sich.
Referentin vor Ort ist zum Bespiel Heike Schulze-Werner: "In meinen Workshops gehe ich der Frage nach: Pflege und Beruf - wie passt das zusammen? und entwickle mit Ihnen gemeinsam eine entsprechende Unternehmensstrategie."
Auch unter den Beschäftigten sind oft ehrenamtliche „Profis“, die sich in Vereinen mit dem Thema beschäftigen und gerne darüber berichten würden (z.B. im Bereich Hospiz, Demenzkranke, Selbsthilfe etc.).