Umfrage bei der BUNDESWEHR in Ahlen

Bei der Bundeswehr gibt es viele junge Eltern, auch der Anteil der Soldatinnen steigt stetig an. Für viele Soldatinnen und Soldaten sind Kinderbetreuung und Familienaufgaben gerade wegen Auslandseinsätzen, Lehrgängen im gesamten Bundesgebiet und oftmals langen Anfahrtswegen zum Dienstort schwierig zu koordinieren.

Im Frühjahr 2007 wurde durch den Generalinspekteur der Bundeswehr die "Teilkonzeption Vereinbarkeit von Familie und Dienst bei den Streitkräften" in Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund führte Georg Riesner, Mitarbeiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Münster und Mitglied der Arbeitsgruppe "Frau und Beruf" im Bündnis, eine Umfrage bei den länger dienenden Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregiments 22 in Ahlen durch.

Die Ergebnisse boten neben einem Überblick über den Bedarf an familienunterstützenden Angeboten auch erste konkrete Ansatzpunkte, da oftmals schon kleine Veränderungen im Dienstablauf erhebliche Erleichterungen für die Betroffenen mit sich bringen können.

So werden beispielsweise Familieninteressen im Vorfeld von Lehrgangsplanungen einen höheren Stellenwert erhalten. Überregional können durch die Einrichtung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten an den verschiedenen Lehrgangsorten und flexiblere Regelungen bei der Dienstzeit Familien weiter entlastet werden.

Örtlich geplant sind weitere Aktivitäten, um noch gezielter familienunterstützende Angebote umsetzen zu können.


Kontakt:
Georg Riesner
Bw-Dienstleistungszentrum Münster
Sozialdienst Coesfeld
02541 923-3791


« zurück